Satire Nachricten Goldfischen

Corona führt zu Notstand bei heimischen Goldfischen

Covid-19 verändert nicht nur unseren Alltag. Viele Lebewesen sind von den direkten Folgen betroffen und die neue Normalität bringt so manche Tiere in existenzielle Nöte. Während in Venedig wieder Delfine in den türkis-blau glitzernden Kanälen herumspringen, Tiger in Südafrika ein Nickerchen auf Asphalt dem kuschligen Gras vorziehen und wuhaner Gürteltiere zu den meist gegoogelten Tieren im Internet werden, stehen heimische Gold- und Zierfische vor einem fischographischen Totalausfall.

Sexualität und Fortpflanzung sind die Grundlage jeder biologischen Forschung. So beschäftigt sich Dr. Pechlaner seit Jahrzehnten mit der Frage des sexuellen Leistungsdrucks in der Tierwelt. „Jede Art weist ihre ganz besonderen Eigenheiten auf. Sowohl auf weiblicher, als auch auf männlicher Seite lassen sich verschiedene Verhaltensmuster vor dem Akt feststellen, die auf hohen Stress, Nervosität und Erwartungen hindeuten, kurz auf einen enormen Leistungsdruck“, erklärt Dr. Pechlaner über seine Studien. Bei Krisen wie der Corona-Pandemie zeigen sich auch bei Tieren Veränderungen im Fortpflanzungs- und Lustverhalten. Als Beispiel führt Dr. Pechlaner Pandabären an, die unglaublich narzisstische Tiere sind. Sie brauchen die ständige Bewunderung der Menschen, um ihren Drang zu stillen. Durch die Schließung der Zoos ist diese Art der Befriedigung nun nicht mehr möglich, weshalb in mehreren Tiergärten und Panda-Reservoirs ein enormer Zuwachs an Geschlechtsverkehr zwischen den Pandas festzustellen ist.

Lampenfieber führt zu Artensterben

Ein gegenteiliger Effekt lässt sich in den heimischen Aquarien feststellen. Gold- und andere Zierfische genießen normalerweise ihre Ruhe und Privatsphäre. Sie leben gewöhnlich sehr zurückgezogen und kommen nur zu ausgewählten Zeiten kurz vor den Vorhang, um den Besitzern zu signalisieren, dass sie noch am Leben sind. Das Umwerben und der eigentliche Liebesakt sind bei Aquariumsfischen höchst komplex und der Wissenschaft noch immer nicht gänzlich erschlossen. Die neuesten Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Fische durch die dauernde Anwesenheit der Tierhalter nicht in Stimmung kommen und eine Befruchtung somit nicht stattfindet. Das österreichische Sozialforschungsinstitut SORA hat erste Prognosen erstellt und für das zweite Quartal 2020 einen Goldfischrückgang von bis zu 80% prognostiziert. Dr. Pechlaner hat mit der Unterstützung zahlreicher Biologen eine Petition bei der Regierung eingebracht, die dazu aufruft, die Schulen möglichst bald zu öffnen, um zumindest Kinder, die stets auf Augenhöhe der Aquarien unterwegs sind, aus den Wohnungen zu bringen.

Hier gibt es weitere Nachrichten zu Trump, Leibniz Butterkeksen und Ramadan.

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