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Die Helden der Corona-Pandemie: Generation Z

Die Corona-Krise hat die gesamte Weltbevölkerung eiskalt überrascht. Covid-19 kennt keine Grenzen und hinterlässt überall Chaos. Die Menschheit steht vor einer neuen Herausforderung und keiner kennt den rettenden Weg. Soziologen forschen seit Jahren an dem Generationen-Konzept, das laut aktuellen Studien nun die Antwort auf die Frage „Wer führt uns aus der Krise?“ geben soll.

Soziologie kategorisiert – seit sie erstmals in den 90er Jahren Fördermittel erhalten hat – die Menschheit in Generationen. Aus einem bisher ungeklärten Grund fängt sie bei ihrer ersten konstruierten Kohorte am unteren Ende des Alphabets an und zwar beim X. Generationen A-W wurden von Soziologen zwar charakterisiert, kamen bis jetzt aber noch nicht auf der Erde vor.

Das Luftschloss Generation Y

Die erste Generation, Generation X oder auch die Boomer sind alle, die vor 1980 geboren wurden und noch leben. Die Wissenschaft zeigt sich dabei wieder einmal von ihrer schwammigsten Seite, setzt aber auch keine Hoffnung in diese kleine, homogene Gruppe, uns aus der Krise zu führen. Bisher definierten Soziologen die Boomer als blauäugig durch die Heimatfilmkulissen hüpfende Menschen, die an nichts die Schuld tragen und alles super finden. Seit Corona werden ihnen noch Klopapier-Hamstern, Wanderlust und Schein-Corona-Hypochondrie nachgesagt. Während die Soziologie Generation X von Anfang an aufgegeben hatte, galt die Generation Y als Heilsbringer. Willensstark, Erfolg einfordernd, Führungskraft der Zukunft, krisenerprobt sind einige der Schlagworte für die Menschen, die zwischen 1980 und 1997 geboren sind und Work-Life-Balance auf ihrem T-Shirt stehen haben, während sie bei 10-Stunden-Arbeitstagen mit dem Schreibtisch verwachsen. Wenn man einer Gruppe Krisenmanagement zugetraut hat, dann war es Generation Y. Doch während Covid-19 abgeht, verkommt Generation Y im Home Office. Die Gruppe, die ihr Leben, Karriere, Familie und Freizeit im Griff hatte, kommt plötzlich drauf, dass Kinder mehr als drei Sätze in Folge sprechen können, Netflix enden wollend ist und Work-Life-Balance eine Illusion war. Die Sinn suchende Generation hat erkannt, dass die Suche der Sinn ist und haucht damit ihren letzten Atem aus.

Wenn Antriebslosigkeit Leben rettet

Übrig bleibt damit die Gelse des Generationen-Konzepts: Generation Z. Dabei handelt es sich um junge Menschen, die ihre Vorgängergenerationen gesehen und erkannt haben, es ist eh alles wurscht, die Welt geht unter und einen Sinn gibt es nicht. Obwohl und gerade weil 43% der Generation Z glauben, ohne Social Media glücklicher zu sein, verbringen sie bis zu 16 Stunden am Tag vor smarten Geräten. Im Vergleich zu Jugendlichen der 90er Jahre haben junge Menschen heute um 25% weniger Sex. Den jungen Leuten wird von Soziologen eine Antriebslosigkeit und pessimistische Grundeinstellung zugeschrieben, die in dieser Krise nun aber den Schlüssel zum Erfolg darstellen. Die Wissenschaft ruft die ganze Welt dazu auf, Generation Z zu folgen. Den ganzen Tag im Bett liegen und ins Handy schauen werden sich positiv auf die Umwelt, das Klima, Hautkrebs und vor allem die Eindämmung von Covid-19 auswirken.

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