Kurz-Blümel-Gedächtnis

KURZ – ZEIT – GEDÄCHTNIS

Heute wurde bekannt, dass ein österreichisches Forschungsteam den diesjährigen Jane-Goodall-Verhaltensforschungspreis „PRIMAt“ gewonnen hat. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Graz setzen sich seit Jahren mit dem Gedächtnis der Menschen auseinander. In der nun prämierten Studie geht es um den Gedächtnisvergleich zwischen Mensch und Primat, genauer gesagt um das Kurzzeitgedächtnis. Für die tierischen Teilnehmer der Studie wurden Schimpansen, Kapuzineräffchen und Orang-Utans aus dem Tiergarten Schönbrunn ausgewählt. Als menschliche Teilnehmer entschieden sich die Forscher und Forscherinnen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel einzuladen, die beide umgehend zustimmten.

Kurzzeitgedächtnis: Die Studie

Die Studie war in vier Aufgaben gegliedert. In der ersten Phase bekamen die Anwesenden – sowohl Mensch als auch Affe – zufällige Bilder vorgelegt, auf denen simple Symbole wie ein Apfel oder ein Baum zu sehen waren. Fünf Minuten später wurden allen Studienteilnehmern dieselben Bilder plus einigen weiteren vorgelegt und sie wurden gebeten auf jene zu deuten, die sie davor gezeigt bekommen haben. Die Affen griffen sofort nach den Bildern und siehe da, es waren die Richtigen. Anders sah es bei Kurz und Blümel aus. Selbst nach intensiver Überlegung,  erinnerten sie sich nicht an die Bilder, die sie kurz davor gesehen hatten.

In der zweiten Phase wurde den Teilnehmern eine Zahl gezeigt, die sie daraufhin auf ein Blatt Papier zeichnen sollten. Die Affen nahmen den Stift und schrieben die korrekte Zahl. Danach nahm Blümel den Stift in die Hand und schrieb langsam und bedacht eine Ziffer nach der anderen auf das Papier. Stolz verkündete er, er sei fertig – doch es fehlte eine Null.

In der dritten Runde wurden den Partizipanten Emoji-Nachrichten von Straches Handy vorgelegt. Die Affen blickten darauf und fingen sofort an hysterisch zu kreischen, schwangen die Arme über den Kopf und liefen irre im Raum umher. Kurz betrachtete ebenfalls die Nachrichten und stammelte hilflos, dass es viel zu viele Symbole sind und er so viel gar nicht lesen, geschweige denn verstehen kann. Er fragte sogar, was das Symbol der Krone, eine Zeitung und der Geldsack zu bedeuten haben.

Für die vierte und letzte Aufgabe wurden Kurz und einer der Affen an einen gemeinsamen Tisch gesetzt. In der Mitte lagen zwei Bananen: eine knackig Grüne und eine verkommene Braune. Kurz und der Affe sollten sich nun ausmachen, wer welche Banane bekommt. In dieser Aufgabe konnte Kurz sein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen und ging somit als führender Entscheider aus der Runde hervor. Auf die Frage, warum er sich für die eine und nicht für die andere entschieden habe, antwortete er: „Die Grünen sind nur zur Zierde gut. Ich fische immer gerne nach den Braunen. Biologisch verkommen, aber gut für die Zahlen – sind ja meistens im Angebot.“

Hier gibt es weitere Meldungen zu Kurz, Österreichs Politikern und die Deutsche Bahn.

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