Satire-Nachrichten-Kim-Jong-un

Rätsel um Verschwinden von Kim Jong-un gelöst

Wochenlang wurde gemunkelt, was mit Kim Jong-un los sei. Der Machthaber Nordkoreas war wie vom Erdboden verschluckt und hielt damit den Rest der Welt in Atem. „Ist Kim Jong-un tot?“, lauteten die Schlagzeilen. Dahingerafft vom Coronavirus oder dem überfütterten Herzen erlegen – einige Szenarien, die über das Verschwinden und den Verbleib des nordkoreanischen Diktators skizziert wurden. Nach Wochen der Unklarheit und Spekulationen hat das Rätseln nun ein Ende. Kim Jong-un ist nicht tot, sondern wohl auf und hat freudige Nachrichten im Gepäck.

Was nur wenige Menschen außerhalb Nordkoreas wissen, Kim Jong-un sucht seit Jahren nach seiner verschollenen Schwester. Vor wenigen Wochen führte eine Spur nach Wien. DNA-Proben wurden genommen und seit heute ist es auch in Österreich offiziell bekannt: Pamela Rendi-Wagner ist mit einer Übereinstimmung von 71,4 Prozent die große Schwester von Kim Jong-un.

Kim Jong-un und Pamela Rendi-Wagner-Jong-un

Die Freude über die gefundene Schwester ist riesig. Kim Jong-un hat sich bewusst zurückgezogen, um die DNA-Ergebnisse abzuwarten, um bei positiven Nachrichten mit einem Paukenschlag der Freude an die Öffentlichkeit zu treten. Die Inszenierung ist ihm gelungen. Ganz Nordkorea freut sich mit dem Machthaber und zur Feier der Familienvereinigung gab es am 1. Mai einen Aufmarsch.

Überall war das Gesicht von Pamela Rendi-Wagner-Jong-un zu sehen, die wegen Corona selbst nicht anreisen konnte, das Geschehen aber aus der Kreisky-Villa in Wien mitverfolgte. Der Höhepunkt des Festes war die kleine Ansprache von Kims großer Schwester, die sie mit den Worten: Es braucht mehr Solidarität und Zusammenhalt zwischen Österreich und Nordkorea, beendete und eine Tafel herzeigte, auf der „Freundschaft“ geschrieben stand. Gleich im Anschluss an die Rede von Rendi-Wagner-Jong-un wurden rote Fahnen im Takt des gesungenen Arbeiterliedes geschwenkt. Pamela und Kim lächelten dazu glückselig in die Kameras.

1. Mai Aufmarsch

Hier gibt es weitere Nachrichten zur Schulöffnung, Trump und dem Berliner Flughafen BER.

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