Strache-Wienwahl

Straches geheime Klosterneuburg-Pläne

Um in Österreich als Politiker oder Politikerin tätig zu sein, braucht es nicht viel. Weder Ausbildung, Redegewandtheit, Charisma, Hausverstand, Rückgrat oder Anstand, noch Erfahrung, Wähler oder Geld sind erforderlich, um sich im Land der Äcker und der Heimat großer Söhne – für einige wenige auch Töchter – den Titel des Politikers umzuhängen. Kreisky, Grasser, Westenthaler, Waldheim, Haider, Strache, Glawischnig, Faymann, Stenzel, Lugner, Stronach und Kurz, um nur einige Namen der bunt gestreuten österreichischen Politikerlandschaft zu nennen.

Ganz gleich mit wem es die Österreicher zu tun haben, man kann ihnen nicht vorwerfen ihre Grenzen nicht klar aufzuzeigen. Sei es nun ein Bundesland in den Bankrott zu führen, in korrupte Machenschaften verstrickt zu sein, vom Umweltprediger zum Glücksspielgott zu wechseln, auf Ibiza mit Oligarchen-Nichten kokettieren, Parteigelder für die Poolreinigung zu verwenden oder einfach zu schön für dieses Land zu sein, Österreicher lassen mit sich reden und es wird sich alles richten – jeder macht einmal eine kleine Dummheit.

Sapperlot, jetzt schlägt‘s dreizehn!

Bei all der Nachsicht lässt sich Österreich sicher nicht auf den Kopf scheißen – sondern nur eine Krone aufsetzen. Kontrolle parteiunabhängiger Medien – „Red ma drüber“. Will ein Politiker tatsächlich in einer Stadt zur Wahl antreten, in der er gar nicht wirklich wohnt – „Schuft, Verräter, Betrüger!“. Österreich hat seine Prinzipien und daran kommt man nun wirklich nicht vorbei.

Straches perfide Pläne mit Klosterneuburg

An dieser Tatsache musste sich auch Strache seine von Parteispenden blank polierten Zähne ausbeißen und sah sich mit dem Klosterneuburg-Gate mehr Schlagzeilen ausgesetzt, als damals, als er auf Ibiza ein bisserl einen über den Durst trank. In der Kürze versuchte er abstruse Lösungen an den Tag zu zaubern, um seinen Wohnsitz in Wien zu belegen. Zuerst kickte er seine Mutter aus ihrer Wohnung und gab vor, dort schon seit Jahren zu nächtigen. Als man dort aber noch ihren warmen Gesäßabdruck im Sofa fand, flog auch diese Lüge auf und Strache musste härtere Geschütze auffahren. SchwanzschnatterichLeaks hat nun Straches strenggeheime Liste mit seinen Klosterneuburg-Plänen gehackt und ohne jegliche Überprüfung umgehend veröffentlicht:

  1. Antrag stellen, damit Klosterneuburg als 24. Wiener Gemeindebezirk eingegliedert wird…läuft, wird bis Oktober aber knapp
  2. Ich lasse Klosterneuburg in „Wien“ umbenennen
  3. Klosterneuburg Bay – Damit verliert Österreich die Hoheitsmacht über Klosterneuburg und dieses erhält sozusagen einen Diplomatenstatus… hmm, eine kubanische Zigarre wär‘s mal wieder
  4. Dank der Donau unterliegt Klosterneuburg jetzt dem Seevölkerrecht und wird fortan als Hohe See anerkannt (Memo an mich selbst: Ein guter Moment die East-Strache-Trading-Company mit Freibeuter-Briefen auszustatten)
  5. Transnistrien meets Klosterneuburg: Der Klosterneuburger Rubel wird eingeführt. Von dem steht nichts in der gesetzlich geregelten Parteienfinanzierung – zwei Fliegen mit einem Schlag
  6. San Klosterneuburg – Europa ist um einen Zwergstaat reicher und ich kann als Heiliger Strache und Gründervater in die Geschichte eingehen

Hier gibt es weitere Meldungen zu Sebastian Kurz, Österreichs PolitikerInnen und Donald Trump.

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