Trumps Grenzschließung: Ein Akt der Nächstenliebe

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind sich alles andere als einig. Und zwar wenn es um den amtierenden Präsidenten, Donald Trump, geht. Die politischen Lager sind gespalten und das kurz vor der Präsidentschaftswahl im November dieses Jahres. Während Trump sich bereits im Vorfeld zum Sieger ernannte, lieferten sich die Kandidaten der Demokraten einen erbitterten Kampf aus den Seniorenheimen. Die Anforderungen, die Amerikaner an ihre Präsidentschaftskandidaten stellen, sind weiß, männlich, kurze, leicht zu merkende Namen, die sich auf Ansteck-Pins ausgehen und ein Mindestalter von 80 Jahren. Somit verhindern sie zumindest ein Szenario wie in Russland: „Consul auf Lebenszeit“ macht bei dem Altersschnitt wenig Sinn.

Heiliger Donald von Washington

Donald Trump, der bis dato wenig Gegenwind hatte, wird seit Ausbruch des SARS-CoV-2-Erregers vor allem von internationalen Medien völlig missverstanden und –interpretiert. In kurzen, prägnanten Sätzen nimmt er regelmäßig in Pressekonferenzen Stellung zu seiner effektiven und umsichtigen Bekämpfung des Corona-Virus. Medienvertreter scheinen aber eine völlig andere Sprache zu sprechen und Schlagzeilen stimmen daher meist nicht mit den Aussagen des Präsidenten überein. So erklärte Trump, dass er bei der WHO einen Seuchenschutz- und Präventions-Kurs belegen will und dafür extra Gelder aufbringen wird, um kurz darauf komplett gegenteiliges in den Zeitungen zu lesen. Dasselbe Schicksal ereilte ihn bei der Meldung der verlängerten Grenzschließung. Hier legten ihm Medien in den Mund, dass er das Einwanderungsverbot als Wirtschaftshilfe verkaufen möchte.

Um seine wahren Intentionen zu verdeutlichen, lud Trump zu einer neuerlichen Pressekonferenz ins Weiße Haus. Seine Berater rieten ihm zu einer deutlichen Bildsprache. Donald Trump erschien gehüllt in einer Kutte der Missionarinnen der Nächstenliebe, dem Orden Mutter Teresas von Kalkutta. Der Präsident erörterte sofort, dass das Einwanderungsverbot ein Akt der Nächstenliebe sei. Der Durchschnittsamerikaner hat nicht mehr als 400$ zur Verfügung. Der Einreise-Stopp ist eine Präventiv-Maßnahme um zu verhindern, dass weitere Menschen in diese Armutsfalle tappen. Darüber hinaus verkündete Trump, dass das Trump International Hotel, das sich im Zentrum von Washington befindet, ab sofort für Leprakranke offen steht. Nach der Pressekonferenz äußerte sich Kayleigh McEnany, die amtierende Pressesprecherin des Weißen Hauses, gegenüber den Medien: Dem Vatikan liegt bereits ein Antrag vor, um die Seligsprechung des Heiligen Donald von Washington noch zu Lebzeiten zu vollziehen.

Hier gibt es mehr Nachrichten zu Trump, dem Berliner Flughafen BER und Ramadan.

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