FPÖ-Politikerin-Ursula-Stenzel

Ursula Stenzel der Zahnstein unterm Urgestein

Blauer Rauch war am Freitag den 22.05.2020 über der Wiener Innenstadt zu sehen. Verblüfft schauten alle in den Himmel empor und ein leises Rumoren in der Menge schwoll langsam zur tobende Gewissheit an: Ursula Stenzel zieht sich aus der Politik zurück. Der Zahnstein unter den Politik-Urgesteinen zieht den Hut und sagt zum Abschied leise „Prost“.

Ganz so harmonisch scheint die Entscheidung über das Ende ihrer politischen Laufbahn allerdings nicht gefallen zu sein. Ursula Stenzel macht vor den herbeigeeilten Journalisten den Eindruck einer beleidigten Leberwurst. Und nach der ersten Frage von Seiten der Medien ist allen klar, wo der Stenzel der Schuh drückt. „Kommt ein Wechsel zu Heinz-Christian Straches neuer Liste nicht in Frage, Frau Stenzel?“ „THC fand ich sofort ansprechend…ähm überflüssig. Es scheint aber keinen Bedarf mehr für eine erfahrene Politikerin wie mich zu geben“, antwortet Ursula Stenzel gereizt auf die Frage des Journalisten. „Jetzt wird niemand mehr von mir profitieren. Die werden alle sehen, was sie davon haben“, ergießt sich die FPÖ Politikerin in ihren letzten Zügen. Die FPÖ äußert sich gegenüber der APA kurz: „Stenzel?“.

Der ORF eigene Haus und Hof Politik-Kabarettist Peter Filzmaier findet zu dem ganzen Geschehen wieder einmal die treffendsten Worte: „Ursula Stenzel spielte immer eine völlig absurde Rolle in der Politik. Aber die jüngeren, nachfolgenden Politiker und Politikerinnen aller Parteien quer übers österreichische Gemüsebeet hinweg sind die gewiefteren Varieté-Künstler und bringen mehr Energie fürs Lächerlichmachen auf der Irrsinns-Bühne Politik mit.“

Neuer Karriereweg für Ursula Stenzel

Ursula Stenzel denkt aber noch lange nicht an den Ruhestand. „Fürs nichts tun wurde ich schon die letzten Jahre bezahlt, da werde ich jetzt nicht damit aufhören“, lacht Ursula Stenzel in die Kameras. Sie sieht in der aktuellen Krise eine besondere Chance und möchte ihren eigenen Nachtclub eröffnen. „Ich habe mit Martin Ho gesprochen, der die richtige Nase dafür hat. Und dank der billigen Hausafghanen kostet mich das Personal schon mal nichts“, wieder grinst die neue Szenewirtin verschmitzt in die Gesichter der Medienvertreter, um gleich noch anzumerken:  „Also meine österreichischen Damen und Herren, ab Herbst begrüße ich sie alle im Ibiza.“

Hier gibt es mehr Meldungen zu Sebastian Kurz, Kim Jong-un und HC Strache.

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