Hoer-Öbag-Chef

Zwei österreichische Zauberkünstler wollen hoch hinaus

Eine Taube aus dem Hut zaubern, die Herzdame blind im Kartendeck finden oder zwei verbundene Ringe voneinander lösen, sind Zaubertricks der Vergangenheit. Am Showhimmel treten zwei unglaubliche Magier in Erscheinung, deren atemberaubende Tricks ganze Generationen erschauern lassen. Die Rede ist von Norbert Houfini und Thomas Schmidderfield – zwei heimische Zauberkünstler, die das Showbiz erobern wollen.

Die Dienstpass-Illusion

Thomas Schmidderfield ist kein unbekannter Magier auf Österreichs Bühnen. Bereits seit einigen Monaten sorgt er mit seinen Acts für zahlreiche Schlagzeilen. Besonders beeindruckend fand das Publikum seine Öbag-Nummer, in der er auf magische Weise alles bekommt, was er will und zum Chef eines ganzen Unternehmens wird. Obwohl der Trick einige Zuschauer verwunderte und bei wenigen sogar für Empörung sorgte, führt Schmidderfield die Nummer weiter auf.

Nun erweiterte er seine Show sogar um einen neuen Trick: Die Dienstpass-Illusion. Schmidderfield führte diese erstmals vor Live-Publikum auf und sorgte abermals für Verwunderung. Er bat seine Gäste ihre Reisepässe in die Luft zu halten. Daraufhin wählte er zielstrebig einen Zuschauer mit einem roten Pass aus. „Was haben wir denn da? Einen Diplomatenpass!“, soll Schmidderfield gerufen haben und nahm das Dokument an sich. Mit nur wenigen Handgriffen, Nebel aus der Maschine und dumpfen Klängen aus der Box, war der Pass verpufft und das Publikum klatsche Beifall.

Wenige Minuten später hatte Schmidderfield wieder einen Pass in der Hand und überreichte ihn seinem Besitzer. Der Magier verbeugte sich und stürmte Richtung Bühne. Der verdutze Diplomat stotterte: „Das ist nicht meiner, das ist ein gewöhnlicher Reisepass…“, worauf Schmidderfield nur verschmitzt erwiderte: „Seien Sie froh, dass ich nicht Ihren Autoschlüssel verzaubert habe, sonst müssten Sie heute wie der Pöbel nach Hause reisen.“ Der Vorhang fiel und Schmidderfields Show war beendet.

Drei, zwei, eins – weg

Auch der zweite aufstrebende Zauberkünstler der heimischen Szene, Norbert Houfini, führte in seiner neuesten Show eine besondere Verschwinde-Nummer auf. Zu Beginn des Acts standen Houfini und sein Zwergengehilfe [Anm. der Redaktion: Es sollte Zaubergehilfe heißen] Kickl auf der Bühne, zwischen ihnen eine große, braune Kiste. Plötzlich schienen sich Houfini und Kickl uneinig zu sein, wer nun in die Kiste steigen soll. Nach kurzem hin und her legte sich der Magier selbst in die Truhe und Kickl verschloss diese umgehend. Daraufhin nahm Kickl einen Dolch und führte ihn in ein Loch in der Kiste. Danach setzte sich der Zaubergehilfe auf die Truhe und lächelte. Der Vorhang fiel und das Publikum blieb überrascht zurück.  Auf den Vorhang wurde eine Nachricht projiziert: „Mir geht es gut, ich lebe noch. Ich wünsche meinem Nachfolger alles Gute…“.

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